Geschäftsführergehalt Teil 3

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Geschäftsführergehalt Teil 2

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Geschäftsführergehalt Teil 1

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Investitionsabzugsbetrag

Der Investitionsabzugsabetrag ist die "weiterentwickelte Form" der Ansparabschreibung. Die Regelungen hierüber gelten vereinfacht dargestellt ab dem Wirtschaftsjahr 2007.

Ein Investitionsabzugsbetrag kann für Wirtschaftsgüter in Anspruch genommen werden, die voraussichtlich in den folgenden 3 Wirtschaftsjahren ab Bildung angeschafft werden. So können bereits vorher maximal 40% der voraussichtlichen Anschaffungskosten als Aufwand außerbilanziell gewinnmindernd berücksichtigt werden.

Voraussetzung hierfür sind u.a., dass das Wirtschaftsgut im Jahr der Anschaffung und im Folgejahr im Betrieb verbleibt, für das der Abzugsbetrag gebildet wurde. Und es muss fast ausschließlich betrieblich genutzt werden.

Wird also ein Wirtschaftsgut zwar ausschließlich betrieblich genutzt, aber gleichzeitig auch in einem anderen Betrieb eingesetzt, kommt ein Ansatz nicht in Betracht. Das ergibt sich leider bereits aus dem Gesetztestext.

So hat auch das Niedersächsische Finanzgericht entschieden (Urteil vom 03.11.2011, 11 K 435710).

Ein Landwirt führte zwei Betriebe und plante für den einen den Investitionsabzugsbetrag für die Anschaffung eines Mähdreschers, der mit 80% in dem einen Betrieb genutzt werden sollte und mit 20% in dem anderen.

Das Finanzgericht verwies auf den Gesetzeswortlaut des § 7g Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG, nach dem der Steuerpflichtige beabsichtigen muss, das Wirtschaftsgut in einer inländischen Betriebsstätte ausschließlich oder fast ausschließlich betrieblich zu nutzen. Der Gesetzgeber hat somit die Regelung betriebsbezogen und nicht personenbezogen gestaltet.

Ob der Gesetzgeber diese Auslegung in dem geurteilten Fall auch so gewollt hatte, ist fraglich. Denn es ist offensichtlich wirtschaftlich gewollt gewesen, die Privatnutzung auszuklammern. Die Nutzung in zwei Betrieben kommt diesem Verlangen aber ja vollständig nach.

Unter Umständen spielen hier aber auch gewerbesteuerliche Überlegungen eine Rolle.

Ich denke, dass die Praxis hinsichtlich dieser Problematik noch eine weitere Reihe an Fragen aufwerfen wird.

Welche weiteren Bedingungen der Gesetzgeber an die Bildung des Investitionsabzugsbetrages noch geknüpft hat und welche Chancen sich für Ihr Unternehmen bieten, erfahren Sie gern in einem persönlichen Gespräch.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg

 
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Investitionsabzugsbetrag

Der Investitionsabzugsabetrag ist die "weiterentwickelte Form" der Ansparabschreibung. Die Regelungen hierüber gelten vereinfacht dargestellt ab dem Wirtschaftsjahr 2007.

Ein Investitionsabzugsbetrag kann für Wirtschaftsgüter in Anspruch genommen werden, die voraussichtlich in den folgenden 3 Wirtschaftsjahren ab Bildung angeschafft werden. So können bereits vorher maximal 40% der voraussichtlichen Anschaffungskosten als Aufwand außerbilanziell gewinnmindernd berücksichtigt werden.

Voraussetzung hierfür sind u.a., dass das Wirtschaftsgut im Jahr der Anschaffung und im Folgejahr im Betrieb verbleibt, für das der Abzugsbetrag gebildet wurde. Und es muss fast ausschließlich betrieblich genutzt werden.

Wird also ein Wirtschaftsgut zwar ausschließlich betrieblich genutzt, aber gleichzeitig auch in einem anderen Betrieb eingesetzt, kommt ein Ansatz nicht in Betracht. Das ergibt sich leider bereits aus dem Gesetztestext.

So hat auch das Niedersächsische Finanzgericht entschieden (Urteil vom 03.11.2011, 11 K 435710).

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Einkünfteverlagerung Teil 1

Teil 1: Verlagerung der Einkünfe auf einen Ehegatten

Die Wegverlagerung von Einkünften eines Ehegatten auf den anderen dient dazu, die Einkünfte steuergünstiger zu verteilen.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wenn Ehegatten die getrennte Veranlagung wählen, oder ein Ehepartner gewerbesteuerpflichtig ist und der andere nicht.

Ergebnis kann hier regelmäßig eine Steuerersparnis durch Ausnutzung der Steuerprogression bei der Einkommensteuer oder die Vermeidung der Gewerbesteuer sein.

Eine getrennte Veranlagung erreicht in diesen Fällen oft auch eine bessere Ausnutzung der Vorsorgeaufwendungen oder der angefallenen Aufwendungen im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen.

Ähnliche Möglichkeiten wie bei der getrennten Veranlagung von Ehepartnern bieten sich bei Partnern in eheähnlichen Gemeinschaften oder in eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Welche Chancen sich hier bieten erläutere ich gern in einem persönlichen Gespräch.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg

 
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Einkünfteverlagerung Teil 1

Teil 1: Verlagerung der Einkünfe auf einen Ehegatten

Die Wegverlagerung von Einkünften eines Ehegatten auf den anderen dient dazu, die Einkünfte steuergünstiger zu verteilen.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wenn Ehegatten die getrennte Veranlagung wählen, oder ein Ehepartner gewerbesteuerpflichtig ist und der andere nicht.

Ergebnis kann hier regelmäßig eine Steuerersparnis durch Ausnutzung der Steuerprogression bei der Einkommensteuer oder die Vermeidung der Gewerbesteuer sein.

Eine getrennte Veranlagung erreicht in diesen Fällen oft auch eine bessere Ausnutzung der Vorsorgeaufwendungen oder der angefallenen Aufwendungen im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen.

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Betriebsausgaben für Fotografen

Fotografen, egal ob sie zu Gewerbetreibenden oder Freiberuflern gehören, können die zur Ausübung ihrer Tätigkeit notwendigen Kosten als Betriebsausgaben absetzen. Unterschieden werden dabei geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG), die sofort vollabgeschrieben werden, § 6 Abs. 2 EStG und Investitionen, die im Anlagevermögen aktiviert und über Jahre abgeschrieben werden müssen; §§ 6 Abs. 2a, 7ff EStG.

MieteDie Miete für ein Studio ist inklusive der Nebenkosten direkt absetzbar. Ist das Studio im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung, dann sind die Kosten wie bei einem häuslichen Arbeitszimmer zu behandeln, also anteilig auszurechnen.
Wird ein Studio für einen speziellen Auftrag gemietet und diese Kosten nicht dem Auftraggeber gegenüber geltend gemacht, dann sind diese Betriebsausgaben.

EquipmentAnschaffungskosten - siehe GWG.
Reparaturkosten fallen unter die Betriebskosten. Wird zusätzliches Equipment auftragsbezogen ausgeliehen und nicht vom Auftraggeber bezahlt, können diese Mietkosten geltend gemacht werden.

VersicherungenDie Berufshaftpflicht und die Gebündelte Geschäftsversicherung für das Studio sind direkte Betriebsausgaben, ebenso wie Fotoapparate- und Elektronik-Versicherungen, die bei hochwertiger Ausrüstung empfehlenswert sind.

SoftwareAls immaterielles Wirtschaftsgut muss Spezial-Software, z.B. Bildbearbeitungsprogramme, abgeschrieben werden. Lapidar-Software hingegen fällt unter die Regelungen für GWG.

Ausrüstung, Material, SonstigesAnschaffungen, die direkt mit der Ausübung des Berufes zu tun haben, also Einrichtungsgegenstände für das Studio usw – fallen unter die Regelung für GWGs. Verbrauchs- und Büromaterialien, bspw. Kopierpapier oder Druckerpatronen, sind in der Regel sofort abzugsfähige Betriebsausgaben.
Kosten für Entwicklungsservice oder auch Steuerberatung können vollumfänglich und Bewirtungskosten mit einem entsprechenden Beleg bis 70 % geltend gemacht werden.

FahrtkostenFalls diese Kosten nicht vom Auftraggeber übernommen werden, können sie für Fahrten mit dem Privat-PKW mit 0,30 € je km angesetzt werden, rein betriebliche Fahrten mit dem betrieblichen Pkw sind reine Betriebsausgaben.

Ratsam ist auf jeden Fall die Konsultation eines Steuerberaters. Hier helfe ich Ihnen gern.

Dieser Fachbeitrag wurde in Zusammenarbeit mit Lexikon der Betriebsausgabe erstellt.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg
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Betriebsausgaben für Fotografen

Fotografen, egal ob sie zu Gewerbetreibenden oder Freiberuflern gehören, können die zur Ausübung ihrer Tätigkeit notwendigen Kosten als Betriebsausgaben absetzen. Unterschieden werden dabei geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG), die sofort vollabgeschrieben werden, § 6 Abs. 2 EStG und Investitionen, die im Anlagevermögen aktiviert und über Jahre abgeschrieben werden müssen; §§ 6 Abs. 2a, 7ff EStG.

MieteDie Miete für ein Studio ist inklusive der Nebenkosten direkt absetzbar. Ist das Studio im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung, dann sind die Kosten wie bei einem häuslichen Arbeitszimmer zu behandeln, also anteilig auszurechnen.Wird ein Studio für einen speziellen Auftrag gemietet und diese Kosten nicht dem Auftraggeber gegenüber geltend gemacht, dann sind diese Betriebsausgaben.

EquipmentAnschaffungskosten - siehe GWG.Reparaturkosten fallen unter die Betriebskosten. Wird zusätzliches Equipment auftragsbezogen ausgeliehen und nicht vom Auftraggeber bezahlt, können diese Mietkosten geltend gemacht werden.

VersicherungenDie Berufshaftpflicht und die Gebündelte Geschäftsversicherung für das Studio sind direkte Betriebsausgaben, ebenso wie Fotoapparate- und Elektronik-Versicherungen, die bei hochwertiger Ausrüstung empfehlenswert sind.

SoftwareAls immaterielles Wirtschaftsgut muss Spezial-Software, z.B. Bildbearbeitungsprogramme, abgeschrieben werden. Lapidar-Software hingegen fällt unter die Regelungen für GWG.

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doppelte Haushaltsführung

Das Thema doppelte Haushaltsführung sollte jeden interessieren, der flexibel mit seiner Arbeitskraft umgeht und eventuell auch in Kauf nimmt, seinem Arbeitgeber hinterzuziehen.

Zieht nämlich ein Arbeitnehmer betriebsbedingt um und entstehen ihm daher sozusagen doppelte Aufwendungen für seine Haushalte, kann er die doppelten Aufwendungen steuerlich geltend machen.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Der Arbeitnehmer zieht um in eine neue Wohnung, z.B. in die Nähe des Arbeitgebers. Dann entstehen ihm Kosten infolge des Umzuges und Kosten für eventuell noch doppelt gezahlte Miete, Nebenkosten usw. Diese doppelten Aufwendungen entstehen zwangsläufig durch sein Arbeitsverhältnis und können deshalb als Werbungskosten geltend gemacht werden.

2. Möglichkeit. Der Arbeitnehmer behält seinen alten Hausstand und bezieht in der Nähe des Arbeitgebers eine kleine Wohnung für "unter der Woche". Auch hier sind die doppelten Kosten zu berücksichtigen. Darüber hinaus können auch die laufenden Fahrten zwischen dem eigentlichen Lebensmittelpunkt, also seinem alten Hausstand und der kleinen 2. Wohnung angesetzt werden.

Diese Regelungen sind also ein Lichtblick für alle die aus beruflichen Gründen pendeln oder umziehen müssen.

Wie die Berücksichtigung im Einzelnen zu erfolgen hat und welche Kosten Sie darüber hinaus auch noch geltend machen können, erkläre ich Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg
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doppelte Haushaltsführung

Das Thema doppelte Haushaltsführung sollte jeden interessieren, der flexibel mit seiner Arbeitskraft umgeht und eventuell auch in Kauf nimmt, seinem Arbeitgeber hinterzuziehen.

Zieht nämlich ein Arbeitnehmer betriebsbedingt um und entstehen ihm daher sozusagen doppelte Aufwendungen für seine Haushalte, kann er die doppelten Aufwendungen steuerlich geltend machen.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Der Arbeitnehmer zieht um in eine neue Wohnung, z.B. in die Nähe des Arbeitgebers. Dann entstehen ihm Kosten infolge des Umzuges und Kosten für eventuell noch doppelt gezahlte Miete, Nebenkosten usw. Diese doppelten Aufwendungen entstehen zwangsläufig durch sein Arbeitsverhältnis und können deshalb als Werbungskosten geltend gemacht werden.

2. Möglichkeit. Der Arbeitnehmer behält seinen alten Hausstand und bezieht in der Nähe des Arbeitgebers eine kleine Wohnung für "unter der Woche". Auch hier sind die doppelten Kosten zu berücksichtigen. Darüber hinaus können auch die laufenden Fahrten zwischen dem eigentlichen Lebensmittelpunkt, also seinem alten Hausstand und der kleinen 2. Wohnung angesetzt werden.

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Wenn der Chef die Tankkosten bezahlt

In 2010 hatte der BFH drei Fälle zu beurteilen, in denen der Arbeitgeber den Arbeitnehmern Zuschüsse zu deren Bezinkosten gewährte. Sei es als Geldzuschuss oder als Gutschein.

Streitigkeit kam auf, da die Finanzämter diese Zuschüsse gern der Einkommensteuer unterwerfen wollten.

Die Arbeitnehmer durften entweder mittels Tankkarte bei einer bestimmten Tankstelle bis zu 44 € im Monat auf Kosten des Arbeitgebers tanken. In einem anderen Fall bekamen Arbeitnehmer zum Geburtstag Gutscheine.

Steuerlich sind jedoch nicht alle Gutscheine gleich. Das steuerliche Problem besteht nämlich darin, dass es sich zum einen um Aufmerksamkeiten an die Arbeitnehmer handeln kann, die dann in Höhe von 44 € steuerfreier Sachlohn darstellen und zum anderen es sich um Barlohn, also um einen Geldbetrag handelt. Geldbeträge sind eigentlich ganz klassisch der Lohnsteuer zu unterwerfen.

Der BFH urteilte jedoch, dass beide Varianten als Sachbezüge einzuordnen sind und entschied zu Gunsten der Arbeitnehmer (Az: VI R 21/09, VI R 27/09 und VI R 41/10). Es spielte somit keine Rolle, ob Gutscheine vergeben werden oder anstelle der Gutscheine eine Tankkarte benutzt wurde, also gleich entsprechend Geld.

Der BFH begründete seine Urteile damit, dass es sich hierbei immer um Zahlungen des Arbeitgebers handelte. Durch die klare Bestimmung der Verwendung, waren die Leistungen strikt sachbezogen und somit nicht als Lohn zu werten. Die Aufwendungen des Arbeitgebers sind dadurch zu 100% lohnsteuer- und sozialversicherungsfreie Betriebsausgaben.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg
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Wenn der Chef die Tankkosten bezahlt

In 2010 hatte der BFH drei Fälle zu beurteilen, in denen der Arbeitgeber den Arbeitnehmern Zuschüsse zu deren Bezinkosten gewährte. Sei es als Geldzuschuss oder als Gutschein.

Streitigkeit kam auf, da die Finanzämter diese Zuschüsse gern der Einkommensteuer unterwerfen wollten.

Die Arbeitnehmer durften entweder mittels Tankkarte bei einer bestimmten Tankstelle bis zu 44 € im Monat auf Kosten des Arbeitgebers tanken. In einem anderen Fall bekamen Arbeitnehmer zum Geburtstag Gutscheine.

Steuerlich sind jedoch nicht alle Gutscheine gleich. Das steuerliche Problem besteht nämlich darin, dass es sich zum einen um Aufmerksamkeiten an die Arbeitnehmer handeln kann, die dann in Höhe von 44 € steuerfreier Sachlohn darstellen und zum anderen es sich um Barlohn, also um einen Geldbetrag handelt. Geldbeträge sind eigentlich ganz klassisch der Lohnsteuer zu unterwerfen.

Der BFH urteilte jedoch, dass beide Varianten als Sachbezüge einzuordnen sind und entschied zu Gunsten der Arbeitnehmer (Az: VI R 21/09, VI R 27/09 und VI R 41/10). Es spielte somit keine Rolle, ob Gutscheine vergeben werden oder anstelle der Gutscheine eine Tankkarte benutzt wurde, also gleich entsprechend Geld.

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Tilgung einer Bürgschaftsverpflichtung - Werbungskosten

Werden Bürgschaften vom Arbeitnehmer für den Arbeitgeber übernommen und entstehen später aus der Inanspruchnahme aus dieser Bürgschaft Aufwendungen, so sind diese Zahlungen Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit.

Werden Bürgschaften übernommen als Gesellschafter eine Kapitalgesellschaft und führen diese später zu Aufwendungen aufgrund der Inanspruchnahme, sind diese Aufwendungen dem § 17 EStG (Veräußerungsgewinn von Anteilen) zuzurechnen.

Werbungskosten sind Aufwendungen zum Erwerb, Erhalt oder Sicherung von Einnahmen dienen. Dient die Abgabe einer Bürgschaft dem Erhalt eines Darlehens für den Arbeitgeber und sichert dieses Darlehen die Arbeitsplätze, dann liegen Werbungskosten vor.

Mein Grundsatz: Alles, was dazu dient, das Geld verdient werden kann, sind Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben!

Der BFH ist da ganz meiner Meinung (Urteil vom 16.11.2011, VI R 97/10). Werbungskosten liegen immer dann vor, wenn ein objektiver Zusammenhang mit dem Beruf besteht. Werbungskosten liegen immer dann vor, wenn die Aufwendungen subjektiv zur Förderung des Berufs getätigt werden. Diese Grundprinzipien gelten auch für nachträgliche Werbungskosten, wenn zum Zeitpunkt der Bürgschaftsvergabe ein beruflicher Zusammenhang bestand.

Ist ein Arbeitnehmer gleichzeitig auch Gesellschafter, könnte die Bürgschaft auch aus der Gesellschafterstellung heraus motiviert sein. Bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer geht die Rechtssprechung überwiegend davon aus, dass Bürgschaften aus der Gesellschafterstellung heraus abgegeben werden. Hierbei sind die Aufwendungen bei Veräußerung der Gesellschaftsanteile im Rahmen des § 17 EStG zu berücksichtigen.

Hier lauern jedoch einige Stolpersteine, die am Besten steuerberatend umgangen werden sollten (cpm).

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg
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Tilgung einer Bürgschaftsverpflichtung - Werbungskosten

Werden Bürgschaften vom Arbeitnehmer für den Arbeitgeber übernommen und entstehen später aus der Inanspruchnahme aus dieser Bürgschaft Aufwendungen, so sind diese Zahlungen Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit.

Werden Bürgschaften übernommen als Gesellschafter eine Kapitalgesellschaft und führen diese später zu Aufwendungen aufgrund der Inanspruchnahme, sind diese Aufwendungen dem § 17 EStG (Veräußerungsgewinn von Anteilen) zuzurechnen.

Werbungskosten sind Aufwendungen zum Erwerb, Erhalt oder Sicherung von Einnahmen dienen. Dient die Abgabe einer Bürgschaft dem Erhalt eines Darlehens für den Arbeitgeber und sichert dieses Darlehen die Arbeitsplätze, dann liegen Werbungskosten vor.

Mein Grundsatz: Alles, was dazu dient, das Geld verdient werden kann, sind Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben!

Der BFH ist da ganz meiner Meinung (Urteil vom 16.11.2011, VI R 97/10). Werbungskosten liegen immer dann vor, wenn ein objektiver Zusammenhang mit dem Beruf besteht. Werbungskosten liegen immer dann vor, wenn die Aufwendungen subjektiv zur Förderung des Berufs getätigt werden. Diese Grundprinzipien gelten auch für nachträgliche Werbungskosten, wenn zum Zeitpunkt der Bürgschaftsvergabe ein beruflicher Zusammenhang bestand.

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Arbeitszimmer

Das eigentlich simple "Arbeitszimmer" ist seit Jahren immer wieder Streitthema. Eas ist doch nur ein Zimmer oder ein Raum, in dem berufliche Dinge erledigt werden. Aber hinsichtlich der Notwendigkeit dieser Räumlicheiten für den Beruf werden immer wieder Fragen aufgeworfen. Und wegen der damit verbundenen Möglichkeiten des Steuersparen für den "kleinen Mann", also die Masse an Steuerzahlern, muss immer wieder verdeutlicht werden, dass der Gesetzgeber am liebsten kein Arbeitszimmer anerkennen würde.

Richter und Professoren dürfen laut jungem Urteil des BFH kein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen. Die haben schließlich ihr Büro "auf Arbeit"! Die Begründung stimmt. Aber hat man in diesen Berufen nicht auch mal zwischendurch Ideen und Inspirationen, die die Leistung im Beruf verbessern. Und soll man, um diesen Ideen nachzugehen, immer erst ins Büro fahren... So solls aber sein, weil das "Heimbüro" nicht der Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit ist.

Der Bundesfinanzhof hat dies in zwei Klagen entschieden: Professoren müssten für Vorlesungen in die Uni, Richter zur Rechtsprechung ins Gericht. Die eigentlichen Tätigkeiten könnten nicht in einem Arbeitszimmer zu Hause verrichtet werden. Und beiden Klägern ist darüber hinaus ein Arbeitszimmer zur Verfügung gestellt worden. Wie viele Stunden für die Vorbereitungen zu Hause benötigt wurden, habe keine Bedeutung, da ein Büro vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wurde (BFH VI R 71/10 und VI R 13/11).

Die beiden Urteile des BFH sorgten für etwas mehr Klarheit für zumindest diese beiden Berufsgruppen. Der Grundsätz lässt sich jedoch auf alle Berufe übertragen. Und so ganz grau klingt das Gesetz hierzu ja auch nicht.

Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten, ein Arbeitszimmer absetzen zu können:
  1. Das Finanzamt erkennt ein Arbeitszimmer an, wenn es der Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit ist. Arbeitet ein Privatlehrer oder eine Drehbuchautorin ausschließlich von zuhause aus, können die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer nach wie vor uneingeschränkt als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben abgezogen werden. Dies gilt auch für alle anderen, die ausschließlich von zuhause aus arbeiten - Verkauf von Versicherungen, Tubber... Auch Rentner mit Nebenjob, denn dann ist ihr Arbeitszimmer zwangsläufig Mittelpunkt ihrer Tätigkeit, und die Ausgaben für das Zimmer sind Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben.
  2. Die weitere Möglichkeit betrifft schon die Mehrzahl der Steuerpflichtigen. Dies betrifft diejenigen, ohne eigenen Arbeitsplatz im Betrieb. Die dürfen die entstehenden Kosten für das eigene häusliche Arbeitszimmer nur bis zu 1.250 € pro Jahr als Werbungskosten oder Betriebsausgaben berücksichtigen. Von dieser Regelung profitieren ganz typisch Lehrer, Außendienstmitarbeiter, Versicherungsmakler, auch Freiberufler und Freelancer. Weiterhin profitieren auch Steuerzahler, die sich in Aus-, Fort- und Weiterbildung befinden oder ein Studium absolvieren. Grundsätzlich müsste sich diese Regelung auch für das neueste Urteil des BFH hinsichtlich der Studenten und Erststudiumskosten übertragen lassen.
Was ist zu beachten:
Hinsichtich der Größe des Arbeitszimmers gibt es keine Vorgaben. Das Zimmer muss abgeschlossenener Raum sein. Ein Durchgangszimmer reicht demnach nicht. Jedoch existiert auch eine Rechtssprechung, die besagt, dass nur ein Teil eines Zimmer auch beruflich genutzt werden darf. Zumindest sind dann die Einrichtugnsgegenstände , die beruflich genutzt werden, abziehbar. Dies wären z. B. Schreibtisch, Stuhl, Bücher- und Ordnerregale oder Schränke. Im Grunde wäre alles abziehbar, was nachweislich beruflich veranlasst ist.

Ist ein eigenständiger Raum vorhanden, sind die kompletten anteiligen Wohnungs- bzw. Hauskosten zu berücksichtigen: Miete, Strom, Wasser, Heizöl, Versicherungen, Schornsteinfeger, Müll... Alles bis maximal 1.250 €. Darüberhinaus sind die Aufwendungen für die Arbeitsmittel sowie den besagten Schreibtisch, Computer und Einrichtungen abziehbar.

Um allen Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen, empfehle ich die Anmietung eines separaten
1-Zimmerappartments. In diesem Fall sind alle Kosten zu berücksichtigen. Und man kann sich sowieso besser konzentrieren, wenn man nicht zu Hause arbeitet.

Was ansonsten noch in der Einkommensteuererklärung oder in der Gewinnermittlung zu berücksichtigen ist, erfahren Sie bei einem persönlichen Gespräch.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg
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Arbeitszimmer

Das eigentlich simple "Arbeitszimmer" ist seit Jahren immer wieder Streitthema. Eas ist doch nur ein Zimmer oder ein Raum, in dem berufliche Dinge erledigt werden. Aber hinsichtlich der Notwendigkeit dieser Räumlicheiten für den Beruf werden immer wieder Fragen aufgeworfen. Und wegen der damit verbundenen Möglichkeiten des Steuersparen für den "kleinen Mann", also die Masse an Steuerzahlern, muss immer wieder verdeutlicht werden, dass der Gesetzgeber am liebsten kein Arbeitszimmer anerkennen würde.

Richter und Professoren dürfen laut jungem Urteil des BFH kein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen. Die haben schließlich ihr Büro "auf Arbeit"! Die Begründung stimmt. Aber hat man in diesen Berufen nicht auch mal zwischendurch Ideen und Inspirationen, die die Leistung im Beruf verbessern. Und soll man, um diesen Ideen nachzugehen, immer erst ins Büro fahren... So solls aber sein, weil das "Heimbüro" nicht der Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit ist.

Der Bundesfinanzhof hat dies in zwei Klagen entschieden: Professoren müssten für Vorlesungen in die Uni, Richter zur Rechtsprechung ins Gericht. Die eigentlichen Tätigkeiten könnten nicht in einem Arbeitszimmer zu Hause verrichtet werden. Und beiden Klägern ist darüber hinaus ein Arbeitszimmer zur Verfügung gestellt worden. Wie viele Stunden für die Vorbereitungen zu Hause benötigt wurden, habe keine Bedeutung, da ein Büro vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wurde (BFH VI R 71/10 und VI R 13/11).

Die beiden Urteile des BFH sorgten für etwas mehr Klarheit für zumindest diese beiden Berufsgruppen. Der Grundsätz lässt sich jedoch auf alle Berufe übertragen. Und so ganz grau klingt das Gesetz hierzu ja auch nicht.

Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten, ein Arbeitszimmer absetzen zu können:

  1. Das Finanzamt erkennt ein Arbeitszimmer an, wenn es der Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit ist. Arbeitet ein Privatlehrer oder eine Drehbuchautorin ausschließlich von zuhause aus, können die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer nach wie vor uneingeschränkt als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben abgezogen werden. Dies gilt auch für alle anderen, die ausschließlich von zuhause aus arbeiten - Verkauf von Versicherungen, Tubber... Auch Rentner mit Nebenjob, denn dann ist ihr Arbeitszimmer zwangsläufig Mittelpunkt ihrer Tätigkeit, und die Ausgaben für das Zimmer sind Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben.
  2. Die weitere Möglichkeit betrifft schon die Mehrzahl der Steuerpflichtigen. Dies betrifft diejenigen, ohne eigenen Arbeitsplatz im Betrieb. Die dürfen die entstehenden Kosten für das eigene häusliche Arbeitszimmer nur bis zu 1.250 € pro Jahr als Werbungskosten oder Betriebsausgaben berücksichtigen. Von dieser Regelung profitieren ganz typisch Lehrer, Außendienstmitarbeiter, Versicherungsmakler, auch Freiberufler und Freelancer. Weiterhin profitieren auch Steuerzahler, die sich in Aus-, Fort- und Weiterbildung befinden oder ein Studium absolvieren. Grundsätzlich müsste sich diese Regelung auch für das neueste Urteil des BFH hinsichtlich der Studenten und Erststudiumskosten übertragen lassen.
Was ist zu beachten: Hinsichtich der Größe des Arbeitszimmers gibt es keine Vorgaben. Das Zimmer muss abgeschlossenener Raum sein. Ein Durchgangszimmer reicht demnach nicht. Jedoch existiert auch eine Rechtssprechung, die besagt, dass nur ein Teil eines Zimmer auch beruflich genutzt werden darf. Zumindest sind dann die Einrichtugnsgegenstände , die beruflich genutzt werden, abziehbar. Dies wären z. B. Schreibtisch, Stuhl, Bücher- und Ordnerregale oder Schränke. Im Grunde wäre alles abziehbar, was nachweislich beruflich veranlasst ist.

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