Kinderbetreuungskosten optimal in der Einkommensteuererklärung ansetzen

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Kinderbetreuungskosten - als Sonderausgaben berücksichtigen

Die Aufwendungen für die Betreuung von Kindern können unter Umständen als Sonderuasgaben in der Einkommensteuererklärung berücksichtigt werden.

Kinderbetreuungskosten sind Sonderausgaben, die in Höhe von zwei Dritteln und bis zum Höchstbetrag von 4.000 Euro pro Jahr und je Kind in der Einkommensteuererklärung der Eltern berücksichtigt werden können.

Das betreute Kind darf jedoch nicht das 14. Lebensjahr vollendet haben. Diese Altersgrenze ist jedoch nicht anzuwenden, das Kind eine Behinderung aufweist und deshalb nicht in der Lage ist, sich selbst zu versorgen. Die Behinderung muss jedoch vor dem 25. lebensjahr eingetreten sein.

Nicht als Sonderausgaben im Zusammenhang mit der Kinderbetreuung abziehbar sind Aufwendungen für die Verpflegung und die allgemeine Freizeit des Kindes.

Um die Aufwendungen ordnungsgemäß als Sonderausgaben in der Anlage Kind abziehen zu können, lassen Sie sich vom Kindergarten, der Tagesstätte oder dem Babysitter oder der sonstigen Betreuung eine Rechnung über die Kinderbetreuung ausstellen und zahlen sie bitte unbar. Dies gilt auch für betreuende Verwandte, wenn diese entstandene Fahrtkosten abrechnen.

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doppelte Haushaltsführung bei Ehegatten mit Kind

Das Finanzgericht Münster hatte sich mit Urteil vom 26.09.2018 (7 K 3215/15) zum möglichen Ansatz der Aufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung bei zusammen am gemeinsamen Beschäftigungsort lebenden Ehegatten mit Kind geäußert.

doppelte Haushaltsführung


Der Senat erkannte die Aufwendungen im geurteilten Fall an.

Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gehören zu den Werbungskosten auch notwendige Mehraufwendungen, die einem Arbeitnehmer wegen einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung entstehen. Nach Satz 2 dieser Vorschrift liegt eine doppelte Haushaltsführung nur vor, wenn der Arbeitnehmer außerhalb des Ortes seiner ersten Tätigkeitsstätte einen eigenen Hausstand unterhält und auch am Ort der ersten Tätigkeitsstätte wohnt. "Hausstand" im Sinne dieser Vorschrift ist der Haushalt, den der Arbeitnehmer am Lebensmittelpunkt führt, also sein Erst- oder Haupthaushalt.

Die Kläger unterhielten in den Streitjahren 2013 und 2014 in L-Stadt einen eigenen Hausstand. Bis einschließlich 2013 gab es zur Frage, wann ein Arbeitnehmer einen "eigenen" Hausstand unterhält, keine gesetzliche Regelung.

Ein eigener Hausstand erforderte nach der Rechtsprechung, dass er vom Arbeitnehmer aus eigenem oder abgeleitetem Recht genutzt wird. Er muss die Wohnung zumindest gleichberechtigt mitbenutzen können und den Hausstand unterhalten oder zumindest mit unterhalten.

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BFH, 13.03.2018, X R 25/15

BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.03.2018, X R 25/15 - Krankenkassenbeiträge für die Kinder

Im Rahmen von Unterhaltsverpflichtungen getragene Kranken- und gesetzliche Pflegeversicherungsbeiträge des Kindes

Leitsätze

1. Tragen Steuerpflichtige aufgrund einer Unterhaltsverpflichtung die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge des Kindes, können sie diese als eigene Beiträge nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG absetzen.

2. Die Unterhaltsverpflichtung der Eltern ist zwingende Tatbestandsvoraussetzung und daher positiv festzustellen.

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Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.2017

Die Düsseldorfer Tabelle ist eine Leitlinie für den Mindestunterhaltsbedarf von Unterhaltsberechtigten.

Die Düsseldorfer Tabelle beruht auf Koordinierungsgesprächen zwischen Richterinnen und Richtern der Familiensenate der Oberlandesgerichte Düsseldorf, Köln, Hamm, der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. sowie einer Umfrage bei den übrigen Oberlandesgerichten.

Ab dem 01.01.2017 haben sich die Mindestunterhalte für Kinder erhöht. Die Düsseldorfer Tabelle kann beim OLG Düsseldorf abgerufen werden - hier.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg
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Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.2017

Die Düsseldorfer Tabelle ist eine Leitlinie für den Mindestunterhaltsbedarf von Unterhaltsberechtigten.

Die Düsseldorfer Tabelle beruht auf Koordinierungsgesprächen zwischen Richterinnen und Richtern der Familiensenate der Oberlandesgerichte Düsseldorf, Köln, Hamm, der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. sowie einer Umfrage bei den übrigen Oberlandesgerichten.

Ab dem 01.01.2017 haben sich die Mindestunterhalte für Kinder erhöht. Die Düsseldorfer Tabelle kann beim OLG Düsseldorf abgerufen werden - hier.

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Kinderbetreuungskosten bei unter 4 Jahre alten Kindern

Der Bundesfinanzhof hat in einem Urteil vom 14.11.2013 (III R 18/13) entschieden, dass es verfassungsgemäß sei, dass der Abzug von Kinderbetreuungskosten vom Vorliegen bestimmter persönlicher Anspruchsvoraussetzungen (z.B. Erwerbstätigkeit, Ausbildung, längerfristige Erkrankung oder Behinderung) abhängig gemacht wird.

Eine zwangsläufige Fremdbetreuungsnotwendigkeit muss auch bei zusammenlebenden Eltern mit drei bis vierjährigen Kindern nicht angenommen werden.

In der Urteilsbegründung führten die Richter aus, dass die in §§ 4f, 9 Abs. 5 Satz 1 und 10 Abs. 1 Nr. 8 EStG enthaltenen Beschränkungen zum Abzug von Kinderbetreuungskosten dem Grunde nach verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden seien.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg

 
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Kinderbetreuungskosten bei unter 4 Jahre alten Kindern

Der Bundesfinanzhof hat in einem Urteil vom 14.11.2013 (III R 18/13) entschieden, dass es verfassungsgemäß sei, dass der Abzug von Kinderbetreuungskosten vom Vorliegen bestimmter persönlicher Anspruchsvoraussetzungen (z.B. Erwerbstätigkeit, Ausbildung, längerfristige Erkrankung oder Behinderung) abhängig gemacht wird.

Eine zwangsläufige Fremdbetreuungsnotwendigkeit muss auch bei zusammenlebenden Eltern mit drei bis vierjährigen Kindern nicht angenommen werden.

In der Urteilsbegründung führten die Richter aus, dass die in §§ 4f, 9 Abs. 5 Satz 1 und 10 Abs. 1 Nr. 8 EStG enthaltenen Beschränkungen zum Abzug von Kinderbetreuungskosten dem Grunde nach verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden seien.

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Kindergeld für behindertes Kind?



(Foto: ©Gerd-Altmann/PIXELIO/www.pixelio.de)

Nur weil ein behindertes Kind arbeitet, heißt das nicht, dass es kein Kindergeld mehr erhält.
Viel entscheidender ist, ob die Behinderung dafür ursächlich ist, dass das Kind nicht genug verdient und ihm deshalb noch Kindergeld zusteht.

Behinderte Kinder werden berücksichtigt, wenn ihre Behinderung vor Vollendung Ihres 25. Lebensjahres (früher: 27. Lebensjahr) eingetreten ist und das Kind durch diese Behinderung außerstande ist sich selbst zu unterhalten.

Ein Kind ist außerstande sich selbst zu unterhalten, wenn es aus seinen eigenen Mitteln seinen Lebensbedarf und den behinderungsbedingten Mehrbedarf nicht decken kann.

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Kindergeld für behindertes Kind?

(Foto: ©Gerd-Altmann/PIXELIO/www.pixelio.de)

Nur weil ein behindertes Kind arbeitet, heißt das nicht, dass es kein Kindergeld mehr erhält.Viel entscheidender ist, ob die Behinderung dafür ursächlich ist, dass das Kind nicht genug verdient und ihm deshalb noch Kindergeld zusteht.

Behinderte Kinder werden berücksichtigt, wenn ihre Behinderung vor Vollendung Ihres 25. Lebensjahres (früher: 27. Lebensjahr) eingetreten ist und das Kind durch diese Behinderung außerstande ist sich selbst zu unterhalten.

Ein Kind ist außerstande sich selbst zu unterhalten, wenn es aus seinen eigenen Mitteln seinen Lebensbedarf und den behinderungsbedingten Mehrbedarf nicht decken kann.

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Wann sich der Staat an den Kosten für den Babysitter beteiligt

Theaterbesuch? Kinobesuch? Da jeder Euro für die Kleinen zusammengehalten werden muss und Babysitter auch nicht umsonst arbeiten, können sich manche Eltern diesen kulturellen Luxus gar nicht mehr leisten.

Doch es kann eine Lösung geben.

Für Kinder bis einschießlich des vollendeten 14. Lebensjahres können die Betreuungskosten steuerlich berücksichtigt werden.

Aber Achtung: Barzahlungen werden nicht akteptiert. Es muss ein Nachweis in Form einer Überweisung, Dauerauftrag oder ähnlichem vorliegen. Die Umsatzsteuer muss nicht ausgewiesen werden.

Die Kinderbetreuungskosten können zu 2/3 der Aufwendungen und maximal 4000 € pro Kind abgezogen werden.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg

Stand April 2012
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Wann sich der Staat an den Kosten für den Babysitter beteiligt

Theaterbesuch? Kinobesuch? Da jeder Euro für die Kleinen zusammengehalten werden muss und Babysitter auch nicht umsonst arbeiten, können sich manche Eltern diesen kulturellen Luxus gar nicht mehr leisten.

Doch es kann eine Lösung geben.

Für Kinder bis einschießlich des vollendeten 14. Lebensjahres können die Betreuungskosten steuerlich berücksichtigt werden.

Aber Achtung: Barzahlungen werden nicht akteptiert. Es muss ein Nachweis in Form einer Überweisung, Dauerauftrag oder ähnlichem vorliegen. Die Umsatzsteuer muss nicht ausgewiesen werden.

Die Kinderbetreuungskosten können zu 2/3 der Aufwendungen und maximal 4000 € pro Kind abgezogen werden.

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Betreuungsgeld

Im November 2011 wurde im Zuge des Koalitionsvertrages das Betreuungsgeld für zu Hause erziehende Eltern beschlossen. Dies geschah vor allem auf Grund der Bestebungen der CSU.

Das Betreuungsgeld sieht vor, dass ab 2013 erst einmal 100 € monatlich für Kinder im zweiten Lebensjahr und ab dem folgenden Jahr 150 Euro für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr gezahlt werden, die nicht in einer staatlich geförderten Krippe betreut werden.

Dieses Vorhaben steht jedoch auf der Kippe, da von vielen Teilen der Politik diese Subvention als Herdprämie bezeichnet wird und vermieden werden soll, dass sozial schwache Familien dieses Geld nicht für Ihre Kinder verwenden.

Bundeskanzlerin Merkel steht wohl zum Betreuungsgeld.

Ich bleibe dran an dem Thema.

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Betreuungsgeld

Im November 2011 wurde im Zuge des Koalitionsvertrages das Betreuungsgeld für zu Hause erziehende Eltern beschlossen. Dies geschah vor allem auf Grund der Bestebungen der CSU.

Das Betreuungsgeld sieht vor, dass ab 2013 erst einmal 100 € monatlich für Kinder im zweiten Lebensjahr und ab dem folgenden Jahr 150 Euro für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr gezahlt werden, die nicht in einer staatlich geförderten Krippe betreut werden.

Dieses Vorhaben steht jedoch auf der Kippe, da von vielen Teilen der Politik diese Subvention als Herdprämie bezeichnet wird und vermieden werden soll, dass sozial schwache Familien dieses Geld nicht für Ihre Kinder verwenden.

Bundeskanzlerin Merkel steht wohl zum Betreuungsgeld.

Ich bleibe dran an dem Thema.

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Einkünfteverlagerung Teil 2

Einkünfteverlagerung auf Kinder

Jeder Steuerpflichtige hat einen Sockelbetrag für eigene Einkünfte, die nicht der Einkommensteuer unterliegen - den viel diskutierten und sogenannten Tabelleneingangsbetrag bzw. Grundfreibetrag.

Verlagert ein Elternteil nun Einkünften auf ein bisher nicht oder nur sehr wenig verdienendes Kind, kann dies zur Ersparnis an Einkommensteuer und auch Gewerbesteuer führen. Das ist deshalb möglich, weil das Kind durch den ihm zustehenden Grundfreibetrag in Höhe von 8.004 € ausnutzen und eventuell auch den Sparer-Pauschbetrag ausschöpfen kann.

In Verbindung mit den neuen Regelungen ab 2012 hinsichtlich des Abzuges von Ausbildungs- und Studienkosten als Sonderausgaben bis zu dem Höchstbetrag von 6.000 € hat diese Vorgegensweise hohe praktische Bedeutung.

Bis 2011 war im Einzelfall zu beachten, dass Überlegungen hinsichtlich einer Verlagerung von Einkünften auf Kinder dazu führen konnten, dass durch die Berücksichtigung der Einkünfte der Kinder eventuell der Ausbildungsfreibetrag und auch das Kindergeld wegfallen können.

Details erläutere ich gern in einem persönlichen Gespräch.

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Einkünfteverlagerung Teil 2

Einkünfteverlagerung auf Kinder

Jeder Steuerpflichtige hat einen Sockelbetrag für eigene Einkünfte, die nicht der Einkommensteuer unterliegen - den viel diskutierten und sogenannten Tabelleneingangsbetrag bzw. Grundfreibetrag.

Verlagert ein Elternteil nun Einkünften auf ein bisher nicht oder nur sehr wenig verdienendes Kind, kann dies zur Ersparnis an Einkommensteuer und auch Gewerbesteuer führen. Das ist deshalb möglich, weil das Kind durch den ihm zustehenden Grundfreibetrag in Höhe von 8.004 € ausnutzen und eventuell auch den Sparer-Pauschbetrag ausschöpfen kann.

In Verbindung mit den neuen Regelungen ab 2012 hinsichtlich des Abzuges von Ausbildungs- und Studienkosten als Sonderausgaben bis zu dem Höchstbetrag von 6.000 € hat diese Vorgegensweise hohe praktische Bedeutung.

Bis 2011 war im Einzelfall zu beachten, dass Überlegungen hinsichtlich einer Verlagerung von Einkünften auf Kinder dazu führen konnten, dass durch die Berücksichtigung der Einkünfte der Kinder eventuell der Ausbildungsfreibetrag und auch das Kindergeld wegfallen können.

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Kindergeld für volljährige Kinder ab 2012

Alle Eltern, die für ihr volljähriges Kind in 2011 kein Kindergeld mehr bekommen hatten, weil die Ausbildungsvergütung den bisherigen Grenzbetrag von 8.004 € überschritten hatte, sollten nunmehr für 2012 das Kindergeld bei der zuständigen Familienkasse neu beantragen.

Nachfolgend ein interessanter Artikel von Haufe

http://www.haufe.de/steuern/newsDetails?newsID=1326978360.42&portal=HSO&d_start:int=4
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Kindergeld für volljährige Kinder ab 2012

Alle Eltern, die für ihr volljähriges Kind in 2011 kein Kindergeld mehr bekommen hatten, weil die Ausbildungsvergütung den bisherigen Grenzbetrag von 8.004 € überschritten hatte, sollten nunmehr für 2012 das Kindergeld bei der zuständigen Familienkasse neu beantragen.

Nachfolgend ein interessanter Artikel von Haufe

http://www.haufe.de/steuern/newsDetails?newsID=1326978360.42&portal=HSO&d_start:int=4cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg

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Steuerliche Berücksichtigung volljähriger Kinder

Durch eine gesetzliche Neuregelung für ab 2012 entfällt die bisher im Einkommensteuergesetz geregelte Einkünfte- und Bezügegrenze. Hiernach durften Kinder, damit sie bei den Eltern als Kinder steuerlich berücksicht werden durften, bestimmte Einkunfts- und Bezügegrenzen nicht überschreiten - also kein bestimmtes eigenes Einkommen besitzen.

Für die steuerliche Berücksichtigung eines volljährigen Kindes sind nunmehr ab 2012 dessen eigene Einkünfte und Bezüge unbeachtlich. Die Einkommensgrenze von 8.004 €uro pro Kalenderjahr für das Kind wird abgeschafft

Was ändert sich:
  • Ein volljähriges Kind wird nunmehr grundsätzlich bis zum Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums voll berücksichtigt.
  • Ein Kind wird darüber hinaus nur noch berücksichtigt, wenn es folgende Grundtatbestände des § 32 Absatz 4 Satz 1 Nummer 2 EStG erfüllt:
    1. Kind ist noch nicht 25 Jahre alt
    2. Kind befindet sich in einer Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungen oder Wehr-/Zivildienst
    3. Kind kann keine Ausbildung beginnen wegen mangelndem Ausbildungsplatz
    4. Kind leistet freiwilliges soziales Jahr
      (Punkte nur kurz angerissen, bei Fragen helfe ich gern)
  • Diese Regelung gilt nicht für Kinde bis 21 Jahre, die bei einer Agentur für Arbeit als arbeitsuchend gemeldet sind und für behinderte Kinder.
Weiterführende Informationen unter:

http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/einkommensteuer/061__a,property=publicationFile.pdf
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Steuerliche Berücksichtigung volljähriger Kinder

Durch eine gesetzliche Neuregelung für ab 2012 entfällt die bisher im Einkommensteuergesetz geregelte Einkünfte- und Bezügegrenze. Hiernach durften Kinder, damit sie bei den Eltern als Kinder steuerlich berücksicht werden durften, bestimmte Einkunfts- und Bezügegrenzen nicht überschreiten - also kein bestimmtes eigenes Einkommen besitzen.

Für die steuerliche Berücksichtigung eines volljährigen Kindes sind nunmehr ab 2012 dessen eigene Einkünfte und Bezüge unbeachtlich. Die Einkommensgrenze von 8.004 €uro pro Kalenderjahr für das Kind wird abgeschafft

Was ändert sich:
  • Ein volljähriges Kind wird nunmehr grundsätzlich bis zum Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums voll berücksichtigt.
  • Ein Kind wird darüber hinaus nur noch berücksichtigt, wenn es folgende Grundtatbestände des § 32 Absatz 4 Satz 1 Nummer 2 EStG erfüllt:
    1. Kind ist noch nicht 25 Jahre alt
    2. Kind befindet sich in einer Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungen oder Wehr-/Zivildienst
    3. Kind kann keine Ausbildung beginnen wegen mangelndem Ausbildungsplatz
    4. Kind leistet freiwilliges soziales Jahr(Punkte nur kurz angerissen, bei Fragen helfe ich gern)
  • Diese Regelung gilt nicht für Kinde bis 21 Jahre, die bei einer Agentur für Arbeit als arbeitsuchend gemeldet sind und für behinderte Kinder.
Weiterführende Informationen unter:

http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/einkommensteuer/061__a,property=publicationFile.pdfSteuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg

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