Werbungskostenpauschbetrag

Der Pauschbetrag für Einkünfte aus Nichtselbständiger Arbeit bei einer aktiven Beschäftigung erhöht sich von € 920 auf
€ 1.000 pro Jahr.

Die Erhöhung trat bereits für das Jahr 2011 in Kraft. Dabei wurde der Betrag rückwirkend berücksichtigt und zwar erstmals im Monat Dezember 2011.

Der Pauschbetrag für Versorgungsbezüge in Höhe von € 102 wurde nicht angepasst.

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Werbungskostenpauschbetrag

Der Pauschbetrag für Einkünfte aus Nichtselbständiger Arbeit bei einer aktiven Beschäftigung erhöht sich von € 920 auf€ 1.000 pro Jahr.

Die Erhöhung trat bereits für das Jahr 2011 in Kraft. Dabei wurde der Betrag rückwirkend berücksichtigt und zwar erstmals im Monat Dezember 2011.

Der Pauschbetrag für Versorgungsbezüge in Höhe von € 102 wurde nicht angepasst.

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Lohnsteuer

Das BMF hat in einem Schreiben die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Lohnsteuer 2012 dargestellt.

In dieser tabellarischen Aufstellung sind alle relevanten ab 01.01.2012 geltenden Zahlen zusammengetragen.

In diesem Schreiben stellt das BMF die neuen Regelungen dar z.B. für:
  • Beihilfen
  • Einnahmen aus nebenberuflicher Tätigkeit
  • Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit
  • Sonntagszuschläge, Feiertagszuschläge, Nachtzuschläge
  • Sachbezüge
  • Fahrkosten, Reisekosten
  • Verpflegungsmehrauswendungen,Übernachtungskosten
  • doppelte Haushaltsführung
  • Arbeitnehmerpauschbetrag
Mehr dazu inter folgendem Link:

http://www.haufe.de/Auftritte/ShopData/media/
attachmentlibraries/rp/Auftritte/ShopData/media/
attachmentlibraries/rp/Steuern/Finanzverwaltung/
BMF_20120222.pdf

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Lohnsteuer

Das BMF hat in einem Schreiben die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Lohnsteuer 2012 dargestellt.

In dieser tabellarischen Aufstellung sind alle relevanten ab 01.01.2012 geltenden Zahlen zusammengetragen.

In diesem Schreiben stellt das BMF die neuen Regelungen dar z.B. für:
  • Beihilfen
  • Einnahmen aus nebenberuflicher Tätigkeit
  • Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit
  • Sonntagszuschläge, Feiertagszuschläge, Nachtzuschläge
  • Sachbezüge
  • Fahrkosten, Reisekosten
  • Verpflegungsmehrauswendungen,Übernachtungskosten
  • doppelte Haushaltsführung
  • Arbeitnehmerpauschbetrag
Mehr dazu inter folgendem Link:

http://www.haufe.de/Auftritte/ShopData/media/attachmentlibraries/rp/Auftritte/ShopData/media/attachmentlibraries/rp/Steuern/Finanzverwaltung/BMF_20120222.pdfcpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg

 

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Nachweispflichten für Ausfuhren

Zum 01. Januar 2012 hat sich die Umsatzsteuerdurchführungsverordnung (UStDV) geändert. Ziel war es, die Nachweispflichten für Ausfuhrlieferungen (Drittländer) für Unternehmer neu darzustellen.

Ebenso sind einfacherer und eindeutigerer Nachweisregelungen für innergemeinschaftliche Lieferungen geschaffen worden.

Die neuen Regelungen sollen der Bekämpfung des Umsatzsteuertbetruges dienen. Dies geschieht zum Beispiel durch zwingende Angaben einer eindeutigen Identifizierungsnummer bei Pkw.

Beklagt werden jedoch die sehr komplexen und in der Praxis nur mit hohem Aufwand verbundenen Regelungen beim Nachweis von Ausfuhrleistungen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Vereinfachungen beim Nachweis von innergemeinschaftlichen Lieferungen.

Was zukünftig zu beachten ist und was unbedingt unternommen werden muss, um unbeschadet Finanzamtprüfungen zu überstehen, erläutere ich gern in einem persönlichen Gespräch.

Einen interessanten Artikel ist auch vom Deubner-Verlag verfasst worden. Dieser ist unter nachfolgendem, Link nachlesbar

http://www.deubner-steuern.de/aktuelles/steuerberatung/Nachweispflichten-BMF-verlaengert-Uebergangsfrist-11581711.html
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Nachweispflichten für Ausfuhren

Zum 01. Januar 2012 hat sich die Umsatzsteuerdurchführungsverordnung (UStDV) geändert. Ziel war es, die Nachweispflichten für Ausfuhrlieferungen (Drittländer) für Unternehmer neu darzustellen.

Ebenso sind einfacherer und eindeutigerer Nachweisregelungen für innergemeinschaftliche Lieferungen geschaffen worden.

Die neuen Regelungen sollen der Bekämpfung des Umsatzsteuertbetruges dienen. Dies geschieht zum Beispiel durch zwingende Angaben einer eindeutigen Identifizierungsnummer bei Pkw.

Beklagt werden jedoch die sehr komplexen und in der Praxis nur mit hohem Aufwand verbundenen Regelungen beim Nachweis von Ausfuhrleistungen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Vereinfachungen beim Nachweis von innergemeinschaftlichen Lieferungen.

Was zukünftig zu beachten ist und was unbedingt unternommen werden muss, um unbeschadet Finanzamtprüfungen zu überstehen, erläutere ich gern in einem persönlichen Gespräch.

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Einkünfteverlagerung Teil 2

Einkünfteverlagerung auf Kinder

Jeder Steuerpflichtige hat einen Sockelbetrag für eigene Einkünfte, die nicht der Einkommensteuer unterliegen - den viel diskutierten und sogenannten Tabelleneingangsbetrag bzw. Grundfreibetrag.

Verlagert ein Elternteil nun Einkünften auf ein bisher nicht oder nur sehr wenig verdienendes Kind, kann dies zur Ersparnis an Einkommensteuer und auch Gewerbesteuer führen. Das ist deshalb möglich, weil das Kind durch den ihm zustehenden Grundfreibetrag in Höhe von 8.004 € ausnutzen und eventuell auch den Sparer-Pauschbetrag ausschöpfen kann.

In Verbindung mit den neuen Regelungen ab 2012 hinsichtlich des Abzuges von Ausbildungs- und Studienkosten als Sonderausgaben bis zu dem Höchstbetrag von 6.000 € hat diese Vorgegensweise hohe praktische Bedeutung.

Bis 2011 war im Einzelfall zu beachten, dass Überlegungen hinsichtlich einer Verlagerung von Einkünften auf Kinder dazu führen konnten, dass durch die Berücksichtigung der Einkünfte der Kinder eventuell der Ausbildungsfreibetrag und auch das Kindergeld wegfallen können.

Details erläutere ich gern in einem persönlichen Gespräch.

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Einkünfteverlagerung Teil 2

Einkünfteverlagerung auf Kinder

Jeder Steuerpflichtige hat einen Sockelbetrag für eigene Einkünfte, die nicht der Einkommensteuer unterliegen - den viel diskutierten und sogenannten Tabelleneingangsbetrag bzw. Grundfreibetrag.

Verlagert ein Elternteil nun Einkünften auf ein bisher nicht oder nur sehr wenig verdienendes Kind, kann dies zur Ersparnis an Einkommensteuer und auch Gewerbesteuer führen. Das ist deshalb möglich, weil das Kind durch den ihm zustehenden Grundfreibetrag in Höhe von 8.004 € ausnutzen und eventuell auch den Sparer-Pauschbetrag ausschöpfen kann.

In Verbindung mit den neuen Regelungen ab 2012 hinsichtlich des Abzuges von Ausbildungs- und Studienkosten als Sonderausgaben bis zu dem Höchstbetrag von 6.000 € hat diese Vorgegensweise hohe praktische Bedeutung.

Bis 2011 war im Einzelfall zu beachten, dass Überlegungen hinsichtlich einer Verlagerung von Einkünften auf Kinder dazu führen konnten, dass durch die Berücksichtigung der Einkünfte der Kinder eventuell der Ausbildungsfreibetrag und auch das Kindergeld wegfallen können.

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Kindergeld und Freibeträge

Grundsätzlich bleiben die Einkünfte und Bezüge bei volljährigen Kindern zur Berücksichtigung des Kinderfreibetrages unbeachtlich.

Es gibt jedoch 3 Ausnahmefälle, bei denen die Einkünfte und Bezüge sich steuerschädlich auswirken, d.h. in denen sich die Einkünfte und Bezüge doch berücksichtigt bleben:
  • nach Beendigung einer erstmaligen Berufsausbildung oder des Erststudiums
  • in einer Übergangszeit von höchstens vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten oder zwischen einem Ausbildungsabschnitt und der Ableistung des gesetzlichen Wehr- oder Zivildienstes (vereinfacht)
  • die Berufsausbildung kann mangels Arbeitsplatz nicht begonnen oder fortgesetzt werden
Unschädlich sind jedoch widerum wöchentliche Arbeitszeiten von weniger als 20 Stunden, Aushilfsjobs oder 1-Euro-Jobs.

Der Kinderfreibetrag steht bekanntlich beiden Elternteilen je zu 50% zu. Unter bestimmten Bedingungen kann der hälftige Freibetrag jedoch auf den anderen Part übertragen werden. Dies erläutere ich gern in einem persönlichen Gespräch.

Grundsätzlich ist auch die Übertragung des Betreuungsfreibetrages für ein minderjähriges Kind auf den anderen Elternteil möglich. Dies jedoch nicht, wenn der andere Elternteil, bei dem das Kind nicht gemeldet ist, Aufwendungen für die Betreuung und Erziehung oder Ausbildung trägt oder das Kind regelmäßig nicht unwesentlich betreut und deshalb der Übertragung widerspricht.

Die den beiden Elternteilen zustehenden Freibeträge können auch auf die Großeltern oder Stiefeltern übertragen werden. Jedoch nur, wenn diese die Kinder in deren Haushalt aufnehmen oder wenn eine Unterhaltspflicht für das Kind vorliegt.

Auch der Behindertenpauschbetrag für ein Kind steht beiden Elternteilen je zur Hälfte zu.
Ausnahme: der Kinderfreibetrag wurde auf ein Elternteil übertragen.

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Kindergeld und Freibeträge

Grundsätzlich bleiben die Einkünfte und Bezüge bei volljährigen Kindern zur Berücksichtigung des Kinderfreibetrages unbeachtlich.

Es gibt jedoch 3 Ausnahmefälle, bei denen die Einkünfte und Bezüge sich steuerschädlich auswirken, d.h. in denen sich die Einkünfte und Bezüge doch berücksichtigt bleben:
  • nach Beendigung einer erstmaligen Berufsausbildung oder des Erststudiums
  • in einer Übergangszeit von höchstens vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten oder zwischen einem Ausbildungsabschnitt und der Ableistung des gesetzlichen Wehr- oder Zivildienstes (vereinfacht)
  • die Berufsausbildung kann mangels Arbeitsplatz nicht begonnen oder fortgesetzt werden
Unschädlich sind jedoch widerum wöchentliche Arbeitszeiten von weniger als 20 Stunden, Aushilfsjobs oder 1-Euro-Jobs.

Der Kinderfreibetrag steht bekanntlich beiden Elternteilen je zu 50% zu. Unter bestimmten Bedingungen kann der hälftige Freibetrag jedoch auf den anderen Part übertragen werden. Dies erläutere ich gern in einem persönlichen Gespräch.

Grundsätzlich ist auch die Übertragung des Betreuungsfreibetrages für ein minderjähriges Kind auf den anderen Elternteil möglich. Dies jedoch nicht, wenn der andere Elternteil, bei dem das Kind nicht gemeldet ist, Aufwendungen für die Betreuung und Erziehung oder Ausbildung trägt oder das Kind regelmäßig nicht unwesentlich betreut und deshalb der Übertragung widerspricht.

Die den beiden Elternteilen zustehenden Freibeträge können auch auf die Großeltern oder Stiefeltern übertragen werden. Jedoch nur, wenn diese die Kinder in deren Haushalt aufnehmen oder wenn eine Unterhaltspflicht für das Kind vorliegt.

Auch der Behindertenpauschbetrag für ein Kind steht beiden Elternteilen je zur Hälfte zu.Ausnahme: der Kinderfreibetrag wurde auf ein Elternteil übertragen.

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Ausbildungskosten

Aufwendungen für die eigene Ausbildung waren bis 2011 als Sonderausgaben in Höhe von 2/3 der angefallenen Aufwendungen im Rahmen der Einkommensteuererklärung abziehbar.

Allerdings bestand hier eine Deckelung der abziehbaren Kosten in Höhe von € 4.000.

Ab 2012 ist numehr die Obergrenze angehoben worden auf abziehbare € 6.000.

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Ausbildungskosten

Aufwendungen für die eigene Ausbildung waren bis 2011 als Sonderausgaben in Höhe von 2/3 der angefallenen Aufwendungen im Rahmen der Einkommensteuererklärung abziehbar.

Allerdings bestand hier eine Deckelung der abziehbaren Kosten in Höhe von € 4.000.

Ab 2012 ist numehr die Obergrenze angehoben worden auf abziehbare € 6.000.

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Einkünfteverlagerung Teil 1

Teil 1: Verlagerung der Einkünfe auf einen Ehegatten

Die Wegverlagerung von Einkünften eines Ehegatten auf den anderen dient dazu, die Einkünfte steuergünstiger zu verteilen.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wenn Ehegatten die getrennte Veranlagung wählen, oder ein Ehepartner gewerbesteuerpflichtig ist und der andere nicht.

Ergebnis kann hier regelmäßig eine Steuerersparnis durch Ausnutzung der Steuerprogression bei der Einkommensteuer oder die Vermeidung der Gewerbesteuer sein.

Eine getrennte Veranlagung erreicht in diesen Fällen oft auch eine bessere Ausnutzung der Vorsorgeaufwendungen oder der angefallenen Aufwendungen im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen.

Ähnliche Möglichkeiten wie bei der getrennten Veranlagung von Ehepartnern bieten sich bei Partnern in eheähnlichen Gemeinschaften oder in eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Welche Chancen sich hier bieten erläutere ich gern in einem persönlichen Gespräch.

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Einkünfteverlagerung Teil 1

Teil 1: Verlagerung der Einkünfe auf einen Ehegatten

Die Wegverlagerung von Einkünften eines Ehegatten auf den anderen dient dazu, die Einkünfte steuergünstiger zu verteilen.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wenn Ehegatten die getrennte Veranlagung wählen, oder ein Ehepartner gewerbesteuerpflichtig ist und der andere nicht.

Ergebnis kann hier regelmäßig eine Steuerersparnis durch Ausnutzung der Steuerprogression bei der Einkommensteuer oder die Vermeidung der Gewerbesteuer sein.

Eine getrennte Veranlagung erreicht in diesen Fällen oft auch eine bessere Ausnutzung der Vorsorgeaufwendungen oder der angefallenen Aufwendungen im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen.

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Ausbildungsfreibetrag

In einem früheren Artikel habe ich bereits berichtet, dass ab 2012 die Einkünfte und Bezüge eines Kindes für die Bemessung des Kinderfreibetrages keine Rolle mehr spielen.

Dies macht auch eine Anpassung des Freibetrages zur Abgeltung des Sonderbedarfs eines sich in Ausbildung befindlichen und auswärts untergebrachten Kindes erforderlich.

Bisher regelte das Einkommensteuergesetz, dass sich auch der Ausbildungsfreibetrag um die Einkünfte und Bezüge des Kindes vermindern, soweit diese Einkünfte und Bezüge den Betrag von € 1.848 pro Kalenderjahr überstiegen.

Diese Anrechnung der eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes entfällt nunmehr ab 2012.

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Ausbildungsfreibetrag

In einem früheren Artikel habe ich bereits berichtet, dass ab 2012 die Einkünfte und Bezüge eines Kindes für die Bemessung des Kinderfreibetrages keine Rolle mehr spielen.

Dies macht auch eine Anpassung des Freibetrages zur Abgeltung des Sonderbedarfs eines sich in Ausbildung befindlichen und auswärts untergebrachten Kindes erforderlich.

Bisher regelte das Einkommensteuergesetz, dass sich auch der Ausbildungsfreibetrag um die Einkünfte und Bezüge des Kindes vermindern, soweit diese Einkünfte und Bezüge den Betrag von € 1.848 pro Kalenderjahr überstiegen.

Diese Anrechnung der eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes entfällt nunmehr ab 2012.

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Spenden

Zukünftig können Spenden zur Hilfe in Katastrophenfällen, auch wenn sie bereits vor der Errichtung eines Spendenkontos dem Spendenempfänger zugehen oder zu denen ein nicht steuerbegünstigter Spendensammler aufgerufen hatte und von diesem aber an den endgültigen Spendenempfänger weitergeleitet wurden, als Sonderausgabe steuerlich geltend gemacht werden.

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Spenden

Zukünftig können Spenden zur Hilfe in Katastrophenfällen, auch wenn sie bereits vor der Errichtung eines Spendenkontos dem Spendenempfänger zugehen oder zu denen ein nicht steuerbegünstigter Spendensammler aufgerufen hatte und von diesem aber an den endgültigen Spendenempfänger weitergeleitet wurden, als Sonderausgabe steuerlich geltend gemacht werden.

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Arbeitszimmer

Das eigentlich simple "Arbeitszimmer" ist seit Jahren immer wieder Streitthema. Eas ist doch nur ein Zimmer oder ein Raum, in dem berufliche Dinge erledigt werden. Aber hinsichtlich der Notwendigkeit dieser Räumlicheiten für den Beruf werden immer wieder Fragen aufgeworfen. Und wegen der damit verbundenen Möglichkeiten des Steuersparen für den "kleinen Mann", also die Masse an Steuerzahlern, muss immer wieder verdeutlicht werden, dass der Gesetzgeber am liebsten kein Arbeitszimmer anerkennen würde.

Richter und Professoren dürfen laut jungem Urteil des BFH kein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen. Die haben schließlich ihr Büro "auf Arbeit"! Die Begründung stimmt. Aber hat man in diesen Berufen nicht auch mal zwischendurch Ideen und Inspirationen, die die Leistung im Beruf verbessern. Und soll man, um diesen Ideen nachzugehen, immer erst ins Büro fahren... So solls aber sein, weil das "Heimbüro" nicht der Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit ist.

Der Bundesfinanzhof hat dies in zwei Klagen entschieden: Professoren müssten für Vorlesungen in die Uni, Richter zur Rechtsprechung ins Gericht. Die eigentlichen Tätigkeiten könnten nicht in einem Arbeitszimmer zu Hause verrichtet werden. Und beiden Klägern ist darüber hinaus ein Arbeitszimmer zur Verfügung gestellt worden. Wie viele Stunden für die Vorbereitungen zu Hause benötigt wurden, habe keine Bedeutung, da ein Büro vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wurde (BFH VI R 71/10 und VI R 13/11).

Die beiden Urteile des BFH sorgten für etwas mehr Klarheit für zumindest diese beiden Berufsgruppen. Der Grundsätz lässt sich jedoch auf alle Berufe übertragen. Und so ganz grau klingt das Gesetz hierzu ja auch nicht.

Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten, ein Arbeitszimmer absetzen zu können:
  1. Das Finanzamt erkennt ein Arbeitszimmer an, wenn es der Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit ist. Arbeitet ein Privatlehrer oder eine Drehbuchautorin ausschließlich von zuhause aus, können die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer nach wie vor uneingeschränkt als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben abgezogen werden. Dies gilt auch für alle anderen, die ausschließlich von zuhause aus arbeiten - Verkauf von Versicherungen, Tubber... Auch Rentner mit Nebenjob, denn dann ist ihr Arbeitszimmer zwangsläufig Mittelpunkt ihrer Tätigkeit, und die Ausgaben für das Zimmer sind Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben.
  2. Die weitere Möglichkeit betrifft schon die Mehrzahl der Steuerpflichtigen. Dies betrifft diejenigen, ohne eigenen Arbeitsplatz im Betrieb. Die dürfen die entstehenden Kosten für das eigene häusliche Arbeitszimmer nur bis zu 1.250 € pro Jahr als Werbungskosten oder Betriebsausgaben berücksichtigen. Von dieser Regelung profitieren ganz typisch Lehrer, Außendienstmitarbeiter, Versicherungsmakler, auch Freiberufler und Freelancer. Weiterhin profitieren auch Steuerzahler, die sich in Aus-, Fort- und Weiterbildung befinden oder ein Studium absolvieren. Grundsätzlich müsste sich diese Regelung auch für das neueste Urteil des BFH hinsichtlich der Studenten und Erststudiumskosten übertragen lassen.
Was ist zu beachten:
Hinsichtich der Größe des Arbeitszimmers gibt es keine Vorgaben. Das Zimmer muss abgeschlossenener Raum sein. Ein Durchgangszimmer reicht demnach nicht. Jedoch existiert auch eine Rechtssprechung, die besagt, dass nur ein Teil eines Zimmer auch beruflich genutzt werden darf. Zumindest sind dann die Einrichtugnsgegenstände , die beruflich genutzt werden, abziehbar. Dies wären z. B. Schreibtisch, Stuhl, Bücher- und Ordnerregale oder Schränke. Im Grunde wäre alles abziehbar, was nachweislich beruflich veranlasst ist.

Ist ein eigenständiger Raum vorhanden, sind die kompletten anteiligen Wohnungs- bzw. Hauskosten zu berücksichtigen: Miete, Strom, Wasser, Heizöl, Versicherungen, Schornsteinfeger, Müll... Alles bis maximal 1.250 €. Darüberhinaus sind die Aufwendungen für die Arbeitsmittel sowie den besagten Schreibtisch, Computer und Einrichtungen abziehbar.

Um allen Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen, empfehle ich die Anmietung eines separaten
1-Zimmerappartments. In diesem Fall sind alle Kosten zu berücksichtigen. Und man kann sich sowieso besser konzentrieren, wenn man nicht zu Hause arbeitet.

Was ansonsten noch in der Einkommensteuererklärung oder in der Gewinnermittlung zu berücksichtigen ist, erfahren Sie bei einem persönlichen Gespräch.

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Arbeitszimmer

Das eigentlich simple "Arbeitszimmer" ist seit Jahren immer wieder Streitthema. Eas ist doch nur ein Zimmer oder ein Raum, in dem berufliche Dinge erledigt werden. Aber hinsichtlich der Notwendigkeit dieser Räumlicheiten für den Beruf werden immer wieder Fragen aufgeworfen. Und wegen der damit verbundenen Möglichkeiten des Steuersparen für den "kleinen Mann", also die Masse an Steuerzahlern, muss immer wieder verdeutlicht werden, dass der Gesetzgeber am liebsten kein Arbeitszimmer anerkennen würde.

Richter und Professoren dürfen laut jungem Urteil des BFH kein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen. Die haben schließlich ihr Büro "auf Arbeit"! Die Begründung stimmt. Aber hat man in diesen Berufen nicht auch mal zwischendurch Ideen und Inspirationen, die die Leistung im Beruf verbessern. Und soll man, um diesen Ideen nachzugehen, immer erst ins Büro fahren... So solls aber sein, weil das "Heimbüro" nicht der Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit ist.

Der Bundesfinanzhof hat dies in zwei Klagen entschieden: Professoren müssten für Vorlesungen in die Uni, Richter zur Rechtsprechung ins Gericht. Die eigentlichen Tätigkeiten könnten nicht in einem Arbeitszimmer zu Hause verrichtet werden. Und beiden Klägern ist darüber hinaus ein Arbeitszimmer zur Verfügung gestellt worden. Wie viele Stunden für die Vorbereitungen zu Hause benötigt wurden, habe keine Bedeutung, da ein Büro vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wurde (BFH VI R 71/10 und VI R 13/11).

Die beiden Urteile des BFH sorgten für etwas mehr Klarheit für zumindest diese beiden Berufsgruppen. Der Grundsätz lässt sich jedoch auf alle Berufe übertragen. Und so ganz grau klingt das Gesetz hierzu ja auch nicht.

Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten, ein Arbeitszimmer absetzen zu können:

  1. Das Finanzamt erkennt ein Arbeitszimmer an, wenn es der Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit ist. Arbeitet ein Privatlehrer oder eine Drehbuchautorin ausschließlich von zuhause aus, können die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer nach wie vor uneingeschränkt als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben abgezogen werden. Dies gilt auch für alle anderen, die ausschließlich von zuhause aus arbeiten - Verkauf von Versicherungen, Tubber... Auch Rentner mit Nebenjob, denn dann ist ihr Arbeitszimmer zwangsläufig Mittelpunkt ihrer Tätigkeit, und die Ausgaben für das Zimmer sind Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben.
  2. Die weitere Möglichkeit betrifft schon die Mehrzahl der Steuerpflichtigen. Dies betrifft diejenigen, ohne eigenen Arbeitsplatz im Betrieb. Die dürfen die entstehenden Kosten für das eigene häusliche Arbeitszimmer nur bis zu 1.250 € pro Jahr als Werbungskosten oder Betriebsausgaben berücksichtigen. Von dieser Regelung profitieren ganz typisch Lehrer, Außendienstmitarbeiter, Versicherungsmakler, auch Freiberufler und Freelancer. Weiterhin profitieren auch Steuerzahler, die sich in Aus-, Fort- und Weiterbildung befinden oder ein Studium absolvieren. Grundsätzlich müsste sich diese Regelung auch für das neueste Urteil des BFH hinsichtlich der Studenten und Erststudiumskosten übertragen lassen.
Was ist zu beachten: Hinsichtich der Größe des Arbeitszimmers gibt es keine Vorgaben. Das Zimmer muss abgeschlossenener Raum sein. Ein Durchgangszimmer reicht demnach nicht. Jedoch existiert auch eine Rechtssprechung, die besagt, dass nur ein Teil eines Zimmer auch beruflich genutzt werden darf. Zumindest sind dann die Einrichtugnsgegenstände , die beruflich genutzt werden, abziehbar. Dies wären z. B. Schreibtisch, Stuhl, Bücher- und Ordnerregale oder Schränke. Im Grunde wäre alles abziehbar, was nachweislich beruflich veranlasst ist.

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