UG (haftungsbeschränkt) oder GmbH - womit gründet man am besten

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Anteilskauf durch eine GmbH und Schaffung eigener Anteile

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Übertragung der GmbH-Anteile mittels Leibrenten

GmbH-Anteile können zu einem festen Preis veräußert werden, aber auch mittels Leibrenten.

Der Veräußerer der GmbH-Anteile erzielt in diesem Fall ein Veräußerungsentgelt im Sinne des § 17 EStG in Höhe des Barwertes der wiederkehrenden Leistungen.

Grundsätzlich entsteht ein solcher Gewinn unabhängig von den vereinnahmten Entgelten (z.B. Rentenzahlungen) zum Zeitpunkt der Veräußerung (§ 17 Abs. 2 EStG).

Der Veräußerer kann aber aufgrund der fehlenden sofortigen Liquidität ein Wahlrecht in Anspruch nehmen und die Zuflussbesteuerung wählen (R 17 Abs. 7 i.V.m. R 16 Abs. 11 EStR).

Die in den wiederkehrenden Leistungen (Rentenzahlungen) eingeschlossenen Zinsanteile werden gesondert besteuert; grundsätzlich mit einem Ertragsanteil (§ 22 Nr. 1 S. 3 a, bb EStG.

Haben Sie Fragen zu dieser Form der Anteilsübertragung, sprechen Sie mich gern an.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg
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Übertragung der GmbH-Anteile mittels Leibrenten

GmbH-Anteile können zu einem festen Preis veräußert werden, aber auch mittels Leibrenten.

Der Veräußerer der GmbH-Anteile erzielt in diesem Fall ein Veräußerungsentgelt im Sinne des § 17 EStG in Höhe des Barwertes der wiederkehrenden Leistungen.

Grundsätzlich entsteht ein solcher Gewinn unabhängig von den vereinnahmten Entgelten (z.B. Rentenzahlungen) zum Zeitpunkt der Veräußerung (§ 17 Abs. 2 EStG).

Der Veräußerer kann aber aufgrund der fehlenden sofortigen Liquidität ein Wahlrecht in Anspruch nehmen und die Zuflussbesteuerung wählen (R 17 Abs. 7 i.V.m. R 16 Abs. 11 EStR).

Die in den wiederkehrenden Leistungen (Rentenzahlungen) eingeschlossenen Zinsanteile werden gesondert besteuert; grundsätzlich mit einem Ertragsanteil (§ 22 Nr. 1 S. 3 a, bb EStG.

Haben Sie Fragen zu dieser Form der Anteilsübertragung, sprechen Sie mich gern an.

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verbilligte Überlassung von GmbH-Anteilen

Der BFH hatte sich mit Urteil vom 01.09.2016 (VI R 67/14) zur steuerlichen Behandlung von verbilligt überlassenen GmbH-Anteilen geäußert und geurteilt, ob dieses Arbeitslohn darstellt.

In dem Urteil kamen die Richter zu der Auffassung, dass der verbilligte Erwerb einer GmbH-Beteiligung durch eine vom Geschäftsführer des Arbeitgebers beherrschte GmbH auch dann zu Arbeitslohn führen kann, wenn nicht der Arbeitgeber selbst, sondern ein Gesellschafter des Arbeitgebers die Beteiligung veräußert.

Die materiell-rechtlichen Anforderungen an den Veranlassungszusammenhang zwischen Vorteil und Dienstverhältnis und an dessen tatsächliche Feststellung sind bei Drittzuwendungen grundsätzlich nicht anders zu beurteilen als bei Zuwendungen durch den Arbeitgeber.

Gewährt ein Gesellschafter des Arbeitgebers einen Vorteil an eine vom Geschäftsführer des Arbeitgebers beherrschte Gesellschaft aus im Gesellschaftsverhältnis wurzelnden Gründen, liegt im Verhältnis des Gesellschafters zum Arbeitgeber eine Einlage und im Verhältnis des Arbeitgebers zu der an ihm beteiligten Gesellschaft des Geschäftsführers eine vGA vor, wenn die Gewährung des Vorteils durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist oder (direkter) Arbeitslohn, wenn die Arbeitsleistung mit der Vorteilsgewährung entgolten wird.

Arbeitslohn kann nach der ständigen Rechtsprechung auch bei der Zuwendung eines Dritten anzunehmen sein, wenn sie ein Entgelt "für" eine Leistung bildet, die der Arbeitnehmer im Rahmen des Dienstverhältnisses für seinen Arbeitgeber erbringt, erbracht hat oder erbringen soll.

Voraussetzung ist, dass sie sich für den Arbeitnehmer als Frucht seiner Arbeit für den Arbeitgeber darstellt und im Zusammenhang mit dem Dienstverhältnis steht. Ist dies der Fall, kann auch die Zuwendung an einen Dritten als Arbeitslohn des Arbeitnehmers anzusehen sein.

Eine Drittzuwendung ist dem Arbeitnehmer immer dann als Arbeitslohn zuzurechnen, wenn ihm über den Dritten ein Vorteil für geleistete Dienste zugewendet wird.

Dagegen liegt kein Arbeitslohn vor, wenn die Zuwendung wegen anderer Rechtsbeziehungen oder wegen sonstiger, nicht auf dem Dienstverhältnis beruhender Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gewährt wird. Entsprechendes gilt, wenn die Zuwendung auf anderen Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitnehmer und Drittem gründet.

Haben Sie weiterführende Fragen zur steueroptimalen und rechtsicheren Anteilsübertragung, sprechen Sie mich gern an.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg
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verbilligte Überlassung von GmbH-Anteilen

Der BFH hatte sich mit Urteil vom 01.09.2016 (VI R 67/14) zur steuerlichen Behandlung von verbilligt überlassenen GmbH-Anteilen geäußert und geurteilt, ob dieses Arbeitslohn darstellt.

In dem Urteil kamen die Richter zu der Auffassung, dass der verbilligte Erwerb einer GmbH-Beteiligung durch eine vom Geschäftsführer des Arbeitgebers beherrschte GmbH auch dann zu Arbeitslohn führen kann, wenn nicht der Arbeitgeber selbst, sondern ein Gesellschafter des Arbeitgebers die Beteiligung veräußert.

Die materiell-rechtlichen Anforderungen an den Veranlassungszusammenhang zwischen Vorteil und Dienstverhältnis und an dessen tatsächliche Feststellung sind bei Drittzuwendungen grundsätzlich nicht anders zu beurteilen als bei Zuwendungen durch den Arbeitgeber.

Gewährt ein Gesellschafter des Arbeitgebers einen Vorteil an eine vom Geschäftsführer des Arbeitgebers beherrschte Gesellschaft aus im Gesellschaftsverhältnis wurzelnden Gründen, liegt im Verhältnis des Gesellschafters zum Arbeitgeber eine Einlage und im Verhältnis des Arbeitgebers zu der an ihm beteiligten Gesellschaft des Geschäftsführers eine vGA vor, wenn die Gewährung des Vorteils durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist oder (direkter) Arbeitslohn, wenn die Arbeitsleistung mit der Vorteilsgewährung entgolten wird.

Arbeitslohn kann nach der ständigen Rechtsprechung auch bei der Zuwendung eines Dritten anzunehmen sein, wenn sie ein Entgelt "für" eine Leistung bildet, die der Arbeitnehmer im Rahmen des Dienstverhältnisses für seinen Arbeitgeber erbringt, erbracht hat oder erbringen soll.

Voraussetzung ist, dass sie sich für den Arbeitnehmer als Frucht seiner Arbeit für den Arbeitgeber darstellt und im Zusammenhang mit dem Dienstverhältnis steht. Ist dies der Fall, kann auch die Zuwendung an einen Dritten als Arbeitslohn des Arbeitnehmers anzusehen sein.

Eine Drittzuwendung ist dem Arbeitnehmer immer dann als Arbeitslohn zuzurechnen, wenn ihm über den Dritten ein Vorteil für geleistete Dienste zugewendet wird.

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Treuhand - GmbH-Anteile

Treuhand - Treuhänderisch gehaltene GmbH-Anteile

GmbH-Anteile können treuhänderisch gehalten werden. Ist dies der Fall, führt dies bei Wirksamkeit des Treuhandverhältnisses dazu, dass der Treugeber gemäß § 39 Abs. 2 Nr. 1 S. 2 Abgabeordnung wirtschaftlicher Eigentümer ist. Die auf die Beteiligung entfallenden Stimmrechte sind somit dem Treugeber zuzurechnen.

Wegen der vom zivilrechtlichen Eigentum abweichenden Zurechnungsfolgen des Treuhandverhältnisses muss es, sofern es wirksam sein soll, auch ernsthaft gewollt sein und es muss auf klar nachweisbaren Vereinbarungen basieren. Ebenso muss es auch tatsächlich durchgeführt werden.

Der Abschluss einer Treuhandvereinbarung an GmbH-Anteilen bedarf zur zivilrechtlichen Wirksamkeit gemäß § 15 Abs. 4 GmbHG zwingend der notariellen Beurkundung.

Das Nichtoffenlegen von Treuhandverträgen gegenüber den Finanzbehörden wird regelmäßig als Steuerhinterziehung gemäß § 370 AO gewertet.

Haben Sie weiterführende Fragen zu dieser Thematik, sprechen Sie mich gern an.

cpm - Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg
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Treuhand - GmbH-Anteile

Treuhand - Treuhänderisch gehaltene GmbH-Anteile

GmbH-Anteile können treuhänderisch gehalten werden. Ist dies der Fall, führt dies bei Wirksamkeit des Treuhandverhältnisses dazu, dass der Treugeber gemäß § 39 Abs. 2 Nr. 1 S. 2 Abgabeordnung wirtschaftlicher Eigentümer ist. Die auf die Beteiligung entfallenden Stimmrechte sind somit dem Treugeber zuzurechnen.

Wegen der vom zivilrechtlichen Eigentum abweichenden Zurechnungsfolgen des Treuhandverhältnisses muss es, sofern es wirksam sein soll, auch ernsthaft gewollt sein und es muss auf klar nachweisbaren Vereinbarungen basieren. Ebenso muss es auch tatsächlich durchgeführt werden.

Der Abschluss einer Treuhandvereinbarung an GmbH-Anteilen bedarf zur zivilrechtlichen Wirksamkeit gemäß § 15 Abs. 4 GmbHG zwingend der notariellen Beurkundung.

Das Nichtoffenlegen von Treuhandverträgen gegenüber den Finanzbehörden wird regelmäßig als Steuerhinterziehung gemäß § 370 AO gewertet.

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