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Hinweis: Der Beitrag kann aufgrund neuerer Rechtsprechung oder Gesetztesänderung nicht mehr dem aktuellen Rechtsstand entsprechen.
1 Minuten Lesezeit (266 Worte)

Zukunftsfinanzierungsgesetz: Neuer Freibetrag bei Mitarbeiterkapitalbeteiligung

Die Mitarbeiterkapitalbeteiligung ermöglicht es Angestellten, am Unternehmen beteiligt zu werden, beispielsweise durch Aktien, GmbH-Anteile, Wertpapiere oder stille Beteiligungen. Dies schafft einen attraktiven Anreiz, sich für den Unternehmenserfolg zu engagieren. Steuerliche Vorteile sind ebenfalls ein Aspekt der Mitarbeiterkapitalbeteiligung: Mitarbeiter können Unternehmensanteile bis zu einem bestimmten Betrag jährlich steuerfrei erwerben.

Das Zukunftsfinanzierungsgesetz hat unter anderem die Möglichkeiten der Mitarbeiterbeteiligungen erweitert und damit verbessert. Das Zukunftsfinanzierungsgesetz zielt darauf ab, Unternehmen im globalen Kampf um qualifizierte Fachkräfte zu unterstützen. Verbesserte steuerliche Bedingungen für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen sollen hierbei eine Rolle spielen, einschließlich eines erhöhten Freibetrags, der von 1.440 Euro auf 2.000 Euro angehoben wurde. Eine wesentliche Bedingung ist, dass es sich um eine freiwillige Zusatzleistung des Arbeitgebers handelt, die allen Angestellten, die mindestens ein Jahr durchgehend beschäftigt sind, offensteht. Zudem muss die Beteiligung als Sachbezug und als Vermögensbeteiligung am eigenen Unternehmen erfolgen.

Liegt die Beteiligung innerhalb des Freibetrags, kann sie vollständig über eine Gehaltsumwandlung finanziert werden, was bedeutet, dass Mitarbeiter ihre Anteile am Unternehmen durch einen Teil ihres Lohns erwerben können. Für Unternehmen, die an Mitarbeiterkapitalbeteiligungen interessiert sind, stellt eine Beratung mit der Steuerkanzlei den ersten Schritt dar.

Das Zukunftsfinanzierungsgesetz erweitert die Regelungen zur aufgeschobenen Besteuerung geldwerter Vorteile aus Mitarbeiterbeteiligungen. Die Besteuerung erfolgt nun 15 Jahre nach Übertragung der Anteile statt der bisherigen 12 Jahre. Zusätzlich zu sofort verfügbaren Anteilen wurden weitere Beteiligungsformen aufgenommen, einschließlich solcher, die rechtlich nicht unmittelbar zugänglich sind, wie die oft von Start-ups ausgegebenen vinkulierten Anteile. Vinkulierte Anteile erfordern bei der Übertragung die Zustimmung der anderen Gesellschafter.

Mitarbeiter von Unternehmen mit weniger als 1.000 Angestellten und einem Jahresumsatz von höchstens 100 Millionen Euro werden von diesen Regelungen profitieren. 

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Dienstag, 18. Juni 2024

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