1 Minuten Lesezeit (140 Worte)

Ferienwohnungen im Inland: Was man beachten sollte

[caption id="" align="alignleft" width="171"] ©SueSchi/ www.pixelio.de

Für viele gehen sie bald wieder los: Die Fahrten ans Meer. Relaxen, sonnen, glücklich sein. Doch aufgepasst! Wer seine geliebte Ferienwohnung nicht nur fremdvermietet, sondern diese auch selbst nutzt, sollte einige Regeln beachten.

Wird die Ferienwohnung nicht nur vermietet, sondern auch teilweise selbst genutzt, sind Verluste aus der Vermietung nur dann steuerlich absetzbar, wenn mittels einer Überschussprognose nachgewiesen wird, dass das Objekt mit Einkünfteerzielungsabsicht vermietet wird (BFH, 28.10.2009, IX R 30/08).

Zudem ist zu beachten, dass die eigene Vermietungszeit die ortsübliche Vermietungszeit nicht mehr als 25% unterschreitet. Wird diese Grenze unterschritten, könnte das Finanzamt den Abzug entstandener Werbungskosten ablehnen (BFH, 24.8.2006, IX 15/06; Niedersächsisches FG, 11.12.2006, 14 K 92/05).

Fährt die Fereinwohnung dauerhafte Verluste ein, so könnten diese nicht mehr steuerlich anerkannt werden, wenn das Finanzamt den Verdacht der Liebhaberei hat (FG Münster, 15.12.2005, 6 K 6518/02 E).

cpm – Steuerberater Claas-Peter Müller, Hamburg

 

Steuerliche Behandlung von Goldverkäufen
Umsatzsteuer bei Porto für Werbeaktionen

Ähnliche Beiträge

 

Kommentare

Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!
Bereits registriert? Hier einloggen
Gäste
Donnerstag, 05. Dezember 2019

Logo Datev
DATEV
Mitglied
Logo Hawit
HaWiT