Corona-Krise: einkommensteuerrelevante Hilfsmaßnahmen

Die Ersten und Zweiten Corona-Steuerhilfegesetze haben zahlreiche einkommensteuerliche Hilfsmaßnahmen geschaffen. Zu beachten ist, dass die getroffenen Regelungen fast ausschließlich befristet (meist bis 31.12.2020) aber auch rückwirkend (hauptsächlich zum 01.03.2020 anwendbar sind.

Kinderbonus

Der Kinderbobus wird für jedes im Jahr 2020 zumindest für 1 Monat kindergeldberechtigte Kind einmalig in Höhe von 300 € gewährt. Er wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Im Zuge der Einkommensteuererklärung wird der Bonus jedoch ähnlich wie das Kindergeld mit dem Kinderfreibetrag aufgerechnet.

Der Kinderbonus wird in zwei Teilen ausgezahlt. Im September 2020 sind es 200 € und im Oktober 2020 sind es 100 €.

Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

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Corona-Soforthilfe - wirklich sofort zu versteuern?

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Ertragsteuerliche Behandlung der Corona-Soforthilfe

Die Corona-Soforthilfe konnten Unternehmer beantragen zur zumindest teilweisen Deckung der laufenden Betriebsausgaben.

Nunmehr gibt es mehrfach Stellungennahmen wie diese Soforthilfe ertragsteuerlich zu behandeln sei.

Das Land NRW hat sogar entschieden, dass die Soforthilfe-beträge auch auf Privatausgaben benutzt werden kann. So heißt es, dass Solo-Selbständige, die den Antrag auf Corona-Soforthilfe in dem Monaten März und April 2020 gestellt haben, für Ihren Lebenunterhalt pauschal 2.000 € verwenden dürfen.

Wie alle weiteren Bundesländer hier verfahren, muss genauestens in den Bemerkungen zu den Antragsformularen und nachträglichen Stellungnahmen überprüft werden.

Hinsichtlich der ertragsteuerlichen Behandlung der Corona-Soforthilfe ist deren Verwendung zu analysieren.

Denn die Besteuerung dieser beträge richtet sich nach der entsprechenden Verwendung.

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Finanzgericht: Pfändung der Corona-Soforthilfe ist rechtswidrig

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